Extremsportler Jens Fritzsch Extrem Langstreckenlauf - Ultramarathon und Wüstenmarathon

Ultramarathon mit Jens Fritzsch

Hier findet Ihr einige Auszüge und Bilder meiner Ultramarathon Teilnahmen der letzten Jahre. Gelegentlich veranstalte ich auch Dia-Vorträge über mich. Wer also Interesse hat und mehr erfahren möchte, einfach eine Mail schreiben oder besser noch anrufen +491724659430. Ich werde Euch dann rechtzeitig informieren.

August 2018: Laugavegur Ultramarathon in Island

Laugavegur, dass ist ein 55Kilometer langer Trail durch die südisländischen Rhyolitberge. Doch das jährlich wachsende Teilnehmerfeld hatte Mühe sich auf dem schmalen Pfad aufzulösen. Der Lauf über Vulkanasche und Lavabestein, gelegentlich gewürzt mit einer Prise Schwefel, war landschaftlich beeindruckend. Bei einer Realzeit von 8:46:30, bedingt durch 4 Startgruppen in 5 Minuten Abstand war ich diesmal nicht so entkräftet als sonst.


April 2017: Ultra Fiord Patagonia

An Abwechslung mangelte es nicht, beim 100 Kilometer "Ultra Fiord" Marathonlauf. Gestrartet wird der Ultramarathon am 5. April 2016 um 16:00 Uhr und ist auf 35 Stunden limitiert. Verschiedenste Streckenpassagen, wie Gletscher, Urwald, Schlamm und Flussdurchquerungen mussten bewältigt werden. Aber auch ein plötzlicher Wetterwechsel mit Sturm und Niederschlägen ist Patagonien typisch. Nach 29 Stunden war ich im Ziel. Ultra Fiord Patagonia 2017 Pressebericht


Januar 2014: Tough Guy Race 2014

Kriechen, Tauchen, Schwimmen, Klettern, ... und das Ende Januar, knapp über dem Gefrierpunkt geben diesem Wettkampf den besonderen Flair. Permantenter Schlamm war der Wegbegleiter auf der 15 Kilometer Strecke. Kernstück bildete das sogenannte "Killingfield". Tough Guy Race 2014 Pressebericht

2013: Polar Circle Marathon 2013

Beim Polar Circle Marathon auf Grönland ging es über die klassische Marathon-Distanz. 99 Läufer aus 24 Nationen begaben sich auf dem Inlandeis auf die Strecke, die durch die Tundra und die arktische Wüste entlang uralter Gletscherzungen führte. Das Ziel an der Polar Lodge in Kangerlussuaq erreichte ich in 4:39:24h auf Platz 34. Nadelspitzenhartmetallspikes gehörten zur notwendigen Ausrüstung, um auf dem Eis den nötigen Grip zu finden. Polar Circle Marathon Pressebericht

2013: Atacama Crossing

250km in der trockensten Wüste der Erde zu laufen ist ohnehin eine Herausforderung. Doch der Lauf durch Steinfelder und über Gebirgspässe hat noch zusätzliche Schwierigkeiten zu bieten. Das sind einmal die Höhe zwischen 2.300 und 3.300 Metern und dann noch der 10kg Rucksack, in dem sich der Proviant für den gesamten Lauf befindet. Der Höhepunkt des Laufes bestand aus der Durchquerung des „Salar de Atacama“ bei einer Tageshöchsttemperatur von 40°C. Meine Gesamtlaufzeit betrug 65:29:55h. Atacama Crossing Pressebericht

2011: Rennsteig-Supermarathon


Der Rennsteig-Supermarathon beginnt in Eisenach und endet in Schmiedefeld nach einer Laufstrecke von 72,7 km. Ich benötigte für diese Strecke eine Zeit von 9:34:08 und überwand im gesamten eine Höhendifferenz von 2479m.

2011: Yukon Arctic Ultra

Der Nonstop-Lauf über 170 km folgte dem Wildnis-Trail des „Yukon Quests“, des berühmtesten Hundeschlittenrennens, das einen Tag vorher ebenfalls in Whithorse gestartet wurde. Nicht nur wir Läufer hatten bei durchschnittlichen Temperaturen von -35 Grad mit den Unbilden der Natur zu kämpfen, auch viele Ausrüstungsgegenstände hat die Kälte unbrauchbar gemacht. Das Ziel in Braeburn erreichte ich nach 53:50h. Yukon Arctic Ultra Pressebericht

2010: Spitsbergen Marathon

Auf Spitsbergen ist es egal ob man gerade den Svalbard-Marathon läuft oder mit dem Kanu unterwegs ist. Die Gefahr Eisbären zu begegnen ist stets gegeben.

2009: Müritzlauf

Die Teilnahme an der Großen Runde des Müritzlauf beendete ich nach 9:57:48 h. Der Ultramarathon mit 76,7Km Rund um den größten Binnensee Ostdeutschlands.

2009: Ultramarathon Libyan Challenge

Non Stop 190Km durch das Akakus Gebirge und die Wüste Libyens. 80. Platz von 115 Läufern in 64:54:50 Stunden. Weitere Infos und Bilder gibts im ausführlichen Reisebericht

2006: 100 Miles of Namib Desert

160km in 4 Etappen durch die Namibwüste in Namibia. Zeit bei diesem Ultra Langstreckenlauf - 19:26:56.
100 Miles of Namib Desert Pressebericht

2006: Mnišek pod Brdy

Der Lauf über 50km (südlich von Prag) zählt zum Europacup im Ultramarathon.

2006: Baikal Ice Marathon

Die Ost-West-Querung über das Eis des Baikalsee’s hatte in etwa klassische Marathon Distanz. Immer wieder musste eine neue Strecke gesucht werden, da durch ständige Aktivitäten im See die ohnehin sehr zerklüftete Oberfläche erneut aufriss. Meine Schwester Katrin kam sogar besser zurecht u. erwartete mich glücklich im Zielbereich. Baikal Ice Marathon Pressebericht

2006: Sibirian Ice Marathon

Im Januar gibt es in Omsk einen Eismarathon, in diesem Jahr bei relativ milden -25°C. Nach 1:40:11 h konnte man mich nach dem Zieleinlauf enteisen. Sibirian Ice Marathon Pressebericht

2005: Trans-Alpine-Marathon

Die 202,5km des Trans-Alpine-Marathon führten durch 4 Länder: Deutschland, Österreich, Schweiz sowie Italien. Es musste aus Sicherheitsgründen im Zweier-Team gestartet werden. Mit meiner Schwester Katrin schafften wir die transalpine Ultramarathon Strecke in 31:31:47 h u. belegten Platz 10 in der Kategorie Mixed Team. Die 9816 Höhenmeter hinterließen bei uns geschwollene Fuß- und Knie-Gelenke.ds Trans-Alpine-Marathon Pressebericht

2005: Merkerser Kristallmarathon

Den Höhlenmarathon 500m unter Tage empfand ich nicht so anstrengend wie den 10km Lauf in Sondershausen auf 1000m, denn dort waren die Temperaturen höher. Selbstverständlich ist beim Höhlenmaraton Helmpflicht angesagt.

2005: Dead Sea Ultramarathon

Der Wüstenmarathon wurde in Jordaniens Hauptstadt Amman gestartet. Der Langstreckenlauf von 50Km führte über einen Höhenunterschied von 1300m hinunter zum Toten Meer, dem tiefsten Punkt auf Erden. Das Tote Meer liegt 400m unter dem Meeresspiegel. Für die 50Km benötigte ich 4:23:25 h.

2003: Himalayan Stage Racen

Der 170 Kilometer Gebirgsmarathon fand im größten Gebirge der Erde statt. Gestartet wurde auf 800m. Bereits auf den ersten 38 Kilometern ging es auf über 4000m hoch. Aber auch das bergab laufen hatte es in sich. Geröllmassen, Holz, Schlamm sowie abfließendes Gletscherwasser ließen die Laufstrecke zur „Tortour“ werden. Nach 27:51:36 h erreichte ich von 55 gestarteten Läufern als 29. das ersehnte Ziel.

2002: Desert Cup Jordan

Nonstoplauf in Jordanien über 168 Kilometer mit Start in der weltberühmten Felsenstadt Petra. Die ersten 70km bestanden aus Gebirge. Bis ins Ziel in Wadi Rum lagen noch 100 Kilometer Wüste. Nach 52:52:41 h war es geschafft. Desert Cup Jordan Pressebericht

1999 und 2001: Swiss Alpine Marathon

Beim Gebirgsmarathon über die klassische Marathondistanz in den Schweizer Alpen zeigte sich, dass hier andere Gesetze gelten. 1890m im Anstieg als auch 1710m im Abstieg. Swiss Alpine Marathon Pressebericht

2000: Wüstenmarathon des Sables


240km Wüstenmarathon in Eigenverpflegung. Bei 6 Etappen durch den marokkanischen Sahara Teil betrug die Laufzeit 44:08:13.

Ausserdem:

Berlin Stadtmarathon erster Langstreckenlauf in 3:16:46.

Benefizläufe: wie z.B. meine 2malige Teilnahme am Hoffnungslauf, bei dem Spendengelder für die Forschung gegen Mukoviszidose gesammelt wurden, lief ich im Jahr 2000 von Berlin nach Kehl (1018km) u. 2001 von Hannover nach Brüssel (712km)

Und: Rom Stadtmarathon, Stockholm Stadtmarathon, London Stadtmarathon, Paris Stadtmarathon, Köln Stadtmarathon, New York Stadtmarathon

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