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Aktiv-Reisen mit Jens Fritzsch

NEU >> Erkundungstour in Lappland zum Jahreswechsel

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Reiseberichte von Jens Fritzsch


Erkundungstour in Lappland zum Jahreswechsel

In eine Region in der mehr als die Hälfte des Jahres der Winter dominiert, ist die Besiedlungsdichte dementsprechend dünn. Die unwirtlich scheinende Landschaft wirkt in der Tat auf viele Menschen langweilig, eben eine Einöde. Doch für eine Minderheit, die sich gern dem Großstadtleben entzieht, ist es ein Paradies. Himmlische Ruhe und saubere Luft nimmt man als erstes wahr. Mit der richtigen Einstellung kann man hier viel Spaß haben, wenn gleich das Alltagsleben für die einheimische Bevölkerung auch nicht immer einfach ist. Doch auch in „schwedisch Lappland“ macht der Fortschritt nicht halt. Rentierschlitten sind höchstens noch eine touristische Einnahmequelle. Die Sami sind zwar im schweren Gelände und im Wald oftmals noch mit Schneeschuhen und den typisch breiten Langlaufskiern, sonst jedoch mit dem Schneemobil, liebevoll „Lappemoped“ genannt, unterwegs.

Die traditionelle Rentierzucht ist ungebrochen, aber sie wird auch für die Sami immer kommerzieller. Im nördlichen Lappland werden die Traditionen noch am meisten gelebt.

Ein wirklicher Höhepunkt einer Lapplandreise ist eine Fahrt mit einem Hundeschlittengespann, das man selbst lenkt. Es macht wirklich viel Spaß, ist aber auch anstrengend, da man gerade in den Bergen oftmals mit schieben muss. Ansonsten heißt es, die beiden verschiedenen Bremsen richtig einzusetzen wissen, denn die Hunde wollen einfach nur ziehen und erst nach circa 40 Kilometer lässt die Spannung am Zugseil nach, so die Aussage einer erfahrenen Hundeschlittenführerin.

Beim Eisfischen stundenlang bewegungslos auf einem Rentierfell ausharrend, wurde zur Belastungsprobe und die Ungeduld bzw. die Kälte siegten.

Gemeinsam mit einem Sami ging es auf Skiern durch den Wald zu einem Sami Zelt in dem früher gewohnt wurde. Es wurde Feuer gemacht und Kaffee gekocht, Brot gebacken und Rentierfleisch gebraten.

Im Kontrast dazu schlief man tatsächlich in einem behaglichen Baumhaus mit großartigem Ausblick.

Die nordische Küche ist sehr zu empfehlen. Neben verschiedenen lokalen Fischgerichten sind vor allem Ren- und Elchfleisch eine Delikatesse. Aber der Wald gibt noch mehr her. Im August holt man Blau- und Moltebeeren, sowie Pilze aus dem Wald.

Die Silvesterfeier verlief typisch ruhig. Gefeiert wurde zusammen mit Einheimischen. Verständigungsprobleme gab es keine, da die meisten Schweden der englischen Sprache mächtig sind und machten in Verbindung mit ihrer Gastfreundlichkeit diese Lappland- Entdeckungstour zu einem unvergesslichen Erlebnis, eben für echte Naturfreunde.

Fazit: Wer die Abgeschiedenheit und Ruhe mag und dennoch nicht auf europäischen Standard verzichten möchte kann hier gut Entspannen.

mit den Schlittenhunden mit den Schlittenhunden auf dem Lappenmoped auf dem Lappenmoped beim Rentierfleisch braten beim Rentierfleisch braten Sami Tippi Sami Tippi
beim Eisangeln beim Eisangeln Bohrvorbereitungen Bohrvorbereitungen Baumhaus Vogelnest Baumhaus Vogelnest Lappland Lagerfeuer Lappland Lagerfeuer

Mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Wladiwostok

Der Ausgangspunkt und somit Einstiegsort der insgesamt 9288 Kilometer langen Transsibstrecke war für Susi und mich Irkutsk. Die Fahrzeit für dieses Teilstück betrug 68 Stunden, wobei den Fahrplan die Moskauer Zeit bestimmt. Diese wird auch in jedem Bahnhof angezeigt, wobei die Uhren außerhalb die jeweilige Ortszeit angeben. Bis Wladiwostok sind es immerhin 7 Stunden Unterschied.

Im 4er Abteil richtet man sich dann für 3 Tage und Nächte gemütlich ein. Das bedeutet Jogginghose und Badelatschen, Bett beziehen, Buch lesen, Tee trinken und durch das Fenster schauend versucht man, die scheinbar unendlichen Weiten Russlands zu verstehen.

Heißes Wasser für Tee und Instantkaffee gibt es rund um die Uhr aus dem Samowar im Gang. Kleinere Einkäufe können bei einem der wenigen Halts am Bahnhof erledigt werden, ansonsten kommt auch in regelmäßigen Abständen das Personal mit verschiedenen landestypischen Leckereien in den Abteilen vorbei. Das Schlafen ist gewöhnungsbedürftig, da das Gleis streckenweise sehr unterschiedliche Qualitäten aufweist. Die Armurüberfahrt über die längste Brücke Russlands war dann in den frühen Morgenstunden kurz vor Chabarowsk. Wir freuten uns nun über die Ankunft in Wladiwostok, was so viel heißt wie „beherrsche den Osten“. Die Stadt, die bis 1991 selbst für Russen gesperrt war, überraschte uns mit spektakulärer Baukunst, rücksichtsvollen Verkehrsteilnehmern und einem sauberen, ja reinlichen Stadtbild. Vom sogenannten „Adlernest“ hat man einen guten Blick auf die Stadt. Die Gastronomie war sehr gut, wobei der Mann stets vor der Frau bedient wird. Andere Länder, andere Bedienung.

Samuwar Samuwar Tarnsib Studium im Abteil Tarnsib Studium im Abteil Bahnhof von Chabarowsk Bahnhof von Chabarowsk Blick vom Adlernest Blick vom Adlernest
U Boot C-56 U Boot C-56 Segelschiff Wladiwostok Segelschiff Wladiwostok Bahnhof von Wladiwostok Bahnhof von Wladiwostok Haupteingang mit Ortszeit Haupteingang mit Ortszeit

Radreise durchs Baltikum

Nach einer zweitägigen Anreise wurden nun die Räder aus dem Kofferraum entladen und zusammengebaut. Nun musste nur noch das Auto entsorgt werden und los ging unsere Radreise immer entlang der Ostseeküste. Übernachtet wurde stets in Herbergen oder Ferienhäuschen. In Litauen und Lettland muss man noch Landeswährung tauschen. Estland hat schon den Euro. Estland hatte es uns besonders angetan und wir legten unsere Route so, dass wir auch die großen Ostseeinseln Saaremaa und Hiiumaa beradelten. Die erste Fähre brachte uns auf die schöne, touristisch erschlossene Insel Saaremaa. Die Insel ist so groß, dass man allein hier eine separate Radtourplanen könnte. Als wir mit der zweiten Fähre auf die Nachbarinsel Hiiumaa gelangten erlebten wir eine ganz andere Umwelt. Ursprünglich wild, mit 80% Wald bedeckt und wenig touristisch erschlossen, war sie ein Kontrast zu Saaremaa. Eine dritte Fähre brachte uns nun zurück auf’s Festland. Das Ziel unserer Reise war Tallinn, die Hauptstadt. Wir nahmen uns einen Tag Zeit für die Erkundung der wunderschönen Altstadt. Nun hieß es Abschied nehmen und es ging mit der Schnellfähre nach Helsinki. Dort angekommen galt es nun innerhalb von drei Stunden den Hafen zu wechseln, denn unser Schiff nach Rostock wartete schon circa 25 Kilometer weiter nordöstlich auf uns. Wir waren tatsächlich die letzten Passagiere die an Bord gingen und waren zwei Tage später wieder in Rostock.

Fazit: Durch den geringen Straßenverkehr im Baltikum ist das Radfahren auf den Nebenstraßen sehr angenehm und erholsam. Die Landestypische Küche manchmal etwas gewöhnungsbedürftig und Unterkünfte sind leicht zu finden.

Grenze von Litauen und Lettland Grenze Litauen / Lettland Angelgewässer bei regen Angelgewässer bei regen Storchenhorst in Polen Storchenhorst in Polen Insel Hiiumaa Insel Hiiumaa
Unterkunft im Baltikum Unterkunft im Baltikum Ortseingang Tallinn Ortseingang Tallinn Altstadt Tallinn Altstadt Tallinn Reste eines Herrschaftssitzes Reste eines Herrschaftssitzes

Fahrradtour in Süd-Ost-Polen

Nach unserer abendlichen Ankunft in Przemysel, im Süd-Osten Polens, nahe der ukrainischen Grenze, wurde erst mal im Hotel ausgeschlafen. Beim morgendlichen Entladen der Fahrräder meinte es das Wetter gut mit uns und so sollte es auch die ganze Woche bleiben. Der erste Tag war zugleich der anspruchsvollste. Es ging über Schotterwege durch die Ausläufer der Ostkarpaten, aber an Lichtungen wurde man mit einer spektakulären Weitsicht belohnt. Die Tour führte uns nun nordwärts und es wurde jetzt hügelig bis flach. Die Verkehrsdichte ist außerhalb von großen Ortschaften, die es sehr wenig gibt, für diese Region typisch niedrig und geht manchmal sogar gegen Null. Wir waren sowieso nur auf Wald und Dorfstraßen unterwegs, so konnten wir das alltägliche Leben der Polen besser kennen lernen. Als Unterkunft wählten wir 2mal ein Hotel und 5mal eine Ferienwohnung. Die Hotels standen mit umgerechnet rund 60€ zu Buche, während die Ferienwohnungen inklusive Frühstück mit durchschnittlich 10€ fast verschämt preiswert erschienen. Die Strecke ging weiter zum Ort Horyniec, welcher direkt an der ukrainischen Grenze liegt. Hier besuchten wir eine der ältesten Holzkirchen des Landes. Vorbei an Tabakfeldern verläuft die Route in Richtung Nationalpark Rostotschien. Das Eingangsportal aus Holz zeigte uns an, dass wir uns nun im Nationalpark befanden. Neben vielen Mücken und Sandwegen, gab es auch die Möglichkeit sich an einem der vielen Weggabelungen zu verirren. So musste man auch mal auf einem unplanmäßigen tiefen Sandweg ein Stück schieben. Doch das gehörte einfach dazu, will man den Urwald Süd-Ost Polens hautnah kennen lernen. Eigentliches Ziel unserer Radreise war Zamosc. Nach der Besichtigung dieser kulturhistorischen reinen Renaissance-Stadt wollten wir mit der Bahn zurück nach Przemysl, dem Ausgangspunkt, fahren, denn dort stand ja unser Auto. Die Voraussetzung das Start- und Zielort unserer Fahrradreise einen aktiven Bahnhof haben war schließlich in die Planung eingeflossen. Doch die Auskunft des Zugpersonals war folgende: „Auf dieser Strecke verkehren ausschließlich Güterzüge.“ Und somit ging es auf den Rädern über eine einfachere, schnellere Verbindung in zwei Tagen zurück nach Przemysl.

Fazit: So eine Erkundungsradtour hat auch seinen Reiz, wenn man genug Zeit, Humor und Ausdauer mitbringt

altertümliches Bauernhaus in Ostgalizien Bauernhaus in Ostgalizien ein typisch polnischer 'Tante-Emma' Laden typisch polnischer 'Tante-Emma'Laden am Scheideweg zwischen Polen und der Ukraine zwischen Polen und Ukraine typosch polnische Radwege zwischen den Ortschaften typisch polnische Radwege
älteste Holzkirche für das Gebiet nahe der ukrainischen Grenze älteste Holzkirche nahe der Ukraine Eingangportal zum Rostotschien Nationalpark mit dem Wappentier Tarpan (ein kleines Waldpferd) Rostotschien Nationalpark Wappentier Tarpan Rostotschien Nationalpark mit Wolfspuren ;o) (der Jens ist vorausgegangen, was für ein Alphatier) Rostotschien Nationalpark Marktplatz von Zamosc Marktplatz von Zamosc

Per Rad entlang der polnischen Ostseeküste - von Kolberg nach Danzig -

Die Radtour in den Masuren hatte meine Teilnehmer infiziert. So hatten sich einige „Wiederholungstäter“ mir abermals angeschlossen, als ich zur Leuchtturmtour aufbrach. Wir nahmen erneut unsere eigenen Räder mit und reisten mit einem Kleinbus nach Kolberg. Bei bestem Wetter starteten wir hier am Leuchtturm inmitten des, vom Tourismus stark frequentierten, Kurorts. Das sollte es dann aber auch gewesen sein, denn von nun an waren wir die meiste Zeit unter uns. Nur die Ostsee zur Linken war unser ständiger Begleiter. Der mal mehr, mal weniger befestigte Radweg, welcher sich entlang der wild- romantischen und vor allem unberührten Ostseeküste schlängelte, ließ den Einen oder Anderen schon mal absteigen. Ja, Sandfahren ist Übungssache und Kraftaufwändig. Aber wir hatten enormen Fahrspaß! Höhepunkt der Radwanderung war der Slowinski Nationalpark mit seinen Wanderdünen. Ein spektakuläres Naturschauspiel hat sich uns geboten, als der Sand schier rastlos ostwärts wehte. Schon oft haben die mächtigen Dünen alles begraben was sich Ihnen in den Weg stellte, um es Jahre später wieder freizulegen. Weiter ging es in Richtung Danzig vorbei an der Steilküste, weiteren Leuchttürmen zur Halbinsel Hel. Die Insel wurde erst vor wenigen Jahrhunderten aus einer Sandbank geboren und ist nur wenige hundert Meter breit aber circa 30 Kilometer lang. Rechts der Insel stilles Wasser und links die ungezähmte Ostsee. Der Zielort Danzig hat ebenso beeindruckende Erinnerungen, wie die gesamte Radreise, bei uns hinterlassen. Danzig besitzt ein eigenes, ganz besonderes Flair.

Fazit: Fan`s von Wasser, Wind, Sand, wild- romantischen Stränden und wenig Geld sind hier richtig.

Radwanderung Polen Radwanderung Polen Sommer Sonne Ostseestrand Sommer Sonne Ostseestrand Ferienwohnung Unterkunft Ferienwohnung Unterkunft Jarostawiec Polen Jarostawiec Polen
Rügenwalde Rügenwalde Ostseestrand Polen Ostseestrand Polen Polnische Ostseekueste polnische Ostseekueste Slowinski Nationalpark Slowinski Nationalpark



Per Rad durch die große ’Masurische Seenplatte’

Die erholsame Radwanderung durch die grüne Lunge Polens hat uns Allen sehr viel Spaß gemacht. Uns, das sind einige nette Leute die mich angesprochen haben, ob sie sich mir anschließen dürfen, da sie wissen dass ich mich in der Welt gut auskenne und organisieren kann. So strampelten wir in einer Woche im August, abseits der wenigen großen Straßen durch herrliche Landschaft und urige Dörfer. Wir erreichten das Etappenziel stets am Nachmittag, wo wir unsere Seele richtig baumeln lassen konnten, bevor wir in einem der Backsteinhäuschen ein landestypisches warmes Essen und ein Lager für die Nacht bekommen hatten. Meister Adebar war nicht selten Untermieter bei uns und früh weckte uns dann schon mal wieder schnatterndes Federvieh. Auf 270 Kilometern leichter Hügellandschaft und oftmals mit Blick auf einen der zahlreichen Seen ging es entlang uralter Eichenalleen zurück in Richtung Startort Pisz.

Fazit: Natur pur (inklusive Mücken)

Masuren Rundfahrt Masuren Rundfahrt Masurische Seenplatte Seenplatte Fahradtour um die Masurische Seenplatte Fahradtour Radwanderung in unberührter Landschaft Radwanderung


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