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Reiseberichte von Jens Fritzsch
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Per Rad entlang der polnischen Ostseeküste - von Kolberg nach Danzig -
Die Radtour in den Masuren hatte meine Teilnehmer infiziert. So hatten sich einige „Wiederholungstäter“ mir abermals angeschlossen, als ich zur Leuchtturmtour aufbrach.
Wir nahmen erneut unsere eigenen Räder mit und reisten mit einem Kleinbus nach Kolberg. Bei bestem Wetter starteten wir hier am Leuchtturm inmitten des, vom Tourismus
stark frequentierten, Kurorts. Das sollte es dann aber auch gewesen sein, denn von nun an waren wir die meiste Zeit unter uns. Nur die Ostsee zur Linken war unser
ständiger Begleiter. Der mal mehr, mal weniger befestigte Radweg, welcher sich entlang der wild- romantischen und vor allem unberührten Ostseeküste schlängelte,
ließ den Einen oder Anderen schon mal absteigen. Ja, Sandfahren ist Übungssache und Kraftaufwändig. Aber wir hatten enormen Fahrspaß!
Höhepunkt der Radwanderung war der Slowinski Nationalpark mit seinen Wanderdünen. Ein spektakuläres Naturschauspiel hat sich uns geboten, als der Sand schier rastlos
ostwärts wehte. Schon oft haben die mächtigen Dünen alles begraben was sich Ihnen in den Weg stellte, um es Jahre später wieder freizulegen.
Weiter ging es in Richtung Danzig vorbei an der Steilküste, weiteren Leuchttürmen zur Halbinsel Hel. Die Insel wurde erst vor wenigen Jahrhunderten aus einer Sandbank
geboren und ist nur wenige hundert Meter breit aber circa 30 Kilometer lang. Rechts der Insel stilles Wasser und links die ungezähmte Ostsee.
Der Zielort Danzig hat ebenso beeindruckende Erinnerungen, wie die gesamte Radreise, bei uns hinterlassen. Danzig besitzt ein eigenes, ganz besonderes Flair.
Fazit: Fan`s von Wasser, Wind, Sand, wild- romantischen Stränden und wenig Geld sind hier richtig.
Per Rad durch die große ’Masurische Seenplatte’
Die erholsame Radwanderung durch die grüne Lunge Polens hat uns Allen sehr viel Spaß gemacht. Uns, das sind einige nette Leute die mich angesprochen haben, ob sie sich mir anschließen dürfen, da sie wissen dass ich mich in der Welt gut auskenne und organisieren kann.
So strampelten wir in einer Woche im August, abseits der wenigen großen Straßen durch herrliche Landschaft und urige Dörfer. Wir erreichten das Etappenziel stets am Nachmittag, wo wir unsere Seele richtig baumeln lassen konnten, bevor wir in einem der Backsteinhäuschen ein landestypisches warmes Essen und ein Lager für die Nacht bekommen hatten.
Meister Adebar war nicht selten Untermieter bei uns und früh weckte uns dann schon mal wieder schnatterndes Federvieh.
Auf 270 Kilometern leichter Hügellandschaft und oftmals mit Blick auf einen der zahlreichen Seen ging es entlang uralter Eichenalleen zurück in Richtung Startort Pisz.
Fazit: Natur pur (inklusive Mücken)
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