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Presseberichte über den Gebirgsmarathon von J. Fritzsch


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September 2005 - Blick schreibt ...

Stollberger Geschwisterpärchen glücklich im Ziel des 1.GORE-TEX Transalpine Run

Alpenüberquerung im Temposchritt
Erstmals in der Geschichte der Alpenüberquerung fand ein Alpencrosslauf als Wettkampf Gebirgsmarathon statt. Die Strecke des 1.GORE-TEX Transalpine Run führte auf einer der landschaftlich schönsten Routen in sieben Tages-Etappen durch vier Länder über die Alpen. Insgesamt wurden 203 km und 9.816 Höhenmeter überwunden. Das Stollberger Geschwisterpaar Jens(37) und Katrin (37) Fritzsch, beide begeisterte Marathonis, gingen mit großem Respekt an diese sportliche Herausforderung als eines von 95 Zweier-Teams an den Start. Am Tag ihres gemeinsamen Geburtstages reisten sie in Oberstdorf an. In Vorbereitung auf den Alpencross standen bei Jens der Death Sea Marathon im Frühjahr, bei beiden der Rennsteiglauf im Mai, diverse Halbmarathons, bei Katrin der Bienwald-Marathon und der Swiss Alpine Marathon auf dem Programm. Das Reglement der Veranstaltung besagt, dass beide Teilnehmer eines Teams am Start, an allen Kontrollstellen und im Ziel gemeinsam erscheinen müssen. Sollte ein Partner um mehr als zwei Minuten vor dem anderen an einer Kontrollstelle oder im Zielpunkt ankommen, so droht eine Zeitstrafe von 60 Minuten, im Wiederholungsfall die Disqualifikation. „Wir nannten unser Team Sachsenpower und trennten uns im Verlauf des gesamten Rennens nicht ein einziges Mal auch nur wenige Sekunden“ sagte JensFritzsch. Zuerst wurde ein Prolog über 18,5 Kilometer und 660 Höhenmeter gelaufen, zum Warmwerden und zum Sondieren der schnellem Teams. 28,9km und 1.496 hm führten von Oberstdorf nach Steeg in Österreich. Zur Verfügung stand nur ein Rucksack, in dem einige vom Veranstalter vorgeschriebene Sicherheits-Utensilien fürs hochalpine Gelände mitgetragen wurden. „Auf dieser Etappe bekamen wir nun so einen richtigen Geschmack auf das, was der Streckenchef ausgesucht hatte; wunderschöne Landschaften, schmale Singletrails, abfließendes Schmelzwasser, Geröll, Bachdurchquerungen, steile Serpentinen-Aufstiege, gefolgt von oft halsbrecherischen Abstiegen. Das alles bei blauem Himmel und Sonnenschein. Die Bedingungen für diesen Gebirgsmarathon hätten nicht besser sein können. Ca.5km vor dem Zieltor rief uns ein Streckenbeobachter zu, als wir gerade ein Stück gehen mussten: Die Pause ist beendet, Bitte weiterlaufen! Brav verfielen wir wieder in Trab“, berichtete der Marathonläufer. Am Morgen des letzten Starts zur 6.Etappe von Mals nach Latsch regnete es nun wirklich richtig ordentlich, aber es war nicht kalt und so nahmen wir die letzten 38km und 880 hm unter die Sohlen unserer geschundenen Füße und gaben noch einmal alles. Endlich angekommen winkte als Lohn der Mühen der 10. Gesamtplatz in 31 Stunden und 31 Minuten.


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