Sportlicher Ehrgeiz und Abenteuerlust eines Stollberger Extremsportlers.

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Presseberichte über Jens Fritzsch


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28.03.2001 - Morgenpost schreibt …

Von Chemnitz nach Norwegen
Jens Fritzsch strampelt um Nordkap


Stollberg – Der große Wandkalender in seiner kleinen Stollberger Wohnung ist mit Terminen übersät: Rallye in Frankreich, Skilauf in Schweden, Radtour zum Nordkap … Für den Stollberger Extremsportler Jens Fritzsch (32) ist das Jahr „extrem“ verplant.
Gerade ist der Sportsüchtige vom Skilanglauf aus Mittelschweden zurückgekehrt – mit einem erfrorenen Rachen: „Ich konnte eine Woche nichts essen. Passiert eben.“ Dabei lacht Jens wie ein Lausbub: „Aber ich hab was für meine Kondition getan.“ 90 km bei minus 26 Grad in knapp elf Stunden …
Eine Woche zuvor hatte sich Jens noch beim weltgrößten Strandrennen in der Normandie den Sand um die Ohren geschleudert. „1000 Bikes, die sich beim Start bis zum Sattel in den Sand graben – höllisch gut.“ Jetzt zieht es ihn wieder nach Frankreich: Am 6. April joggt er beim Parismarathon über 42 km Kopfsteinpflaster: “Das will ich in dreieinhalb Stunden packen.“
Jens´ Willen ist eisern. So will der trainierte 1,82-Meter-Mann im Sommer auch mit dem Rad von Chemnitz zum Nordkap strampeln. „Die 3500 Kilometer müssen in 14 Tagen erledigt sein. Ich überlege nur noch, für welchen guten Zweck ich radle.“
Bei der Spanien-Rallye im Juli ist´s einfach zum Spaß – 800 km Cross bergauf, bergab, durch Schlamm und Wasser. Danach ist die neue Honda XR 650 Schrott. Denn oberstes Rallyegebot: keine Rücksicht auf Verluste. Auch nicht auf sich selbst. „Fast bei jedem Rennen gibt´s Tote“, weiß Jens. Doch die „Sucht“ treibt den Grenzgänger (gelernter Gärtner immer wieder aufs Bike: „Das fing mit acht Jahren an – da düste ich mit dem Moped `schwarz´ durch Wälder – und hört sicher nie auf!“ Und wovon finanziert er das alles: Im Sommer klettert Jens auf Hochspannungsmasten – als Anstreicher.



Dezember 2001 – BLICK schreibt …

Jens Fritzsch berichtet live über seine sportlichen Erfolge
Extremsport in Wort und Bild


Stollberg (CU). Jens Fritzsch berichtet am 19. Dezember, 19.30 Uhr im Theaterpädagogischen Zentrum in Stollberg über seine extremsportlichen Erfolge dieses Jahres. METRIS DIE REISEWELT bietet dem interessierten Publikum im TPZ (Kulturhaus im Krankenhaus) in Stollberg die Gelegenheit, diesen extremen Erlebnissen in Wort und Bild beizuwohnen.
Fritzsch, der sowohl mit seinem Rallyemotorrad als auch per pedes auf langen Strecken zu Hause ist, hat gerade frisch aus Genua sein verschlissenes Rallyegerät vom Hafen geholt, welches vor drei Wochen aus Dubai rückverschifft wurde.
Angefangen vom größten Strandrennen der Welt, über den größten Berglauf in der Schweiz bis hin zum Marathonweltcup in Dubai berichtet er den Zuschauern. In der anschließenden Autogrammstunde steht er zu allen Fragen gern Rede und Antwort.
Jens hatte bei seiner letzten Rallye in Dubai seine Schwester Katrin dabei, die Zeit fand, einiges in Bildern dokumentarisch festzuhalten. Es entstanden schöne Dias aus der Wüste der Vereinigten Arabischen Emirate, die er dem Publikum präsentieren möchte.
Eintrittskarten sind im Vorverkauf in den Metris-Filialen in Stollberg, Lichtenstein, Thalheim und Zwönitz sowie an der Abendkasse erhältlich.



Dezember 2001 – Jens Fritzsch schreib für die Freie Presse …

Leidenschaft für Extremes
Sportlicher Ehrgeiz und Abenteuerlust eines Stollberger Extremsportlers


Tausende Kilometer zu Fuß oder mit dem Motorrad durch Wüsten und über Berge – Ein Spezialist für Rallyesport und Marathon der härtesten Art
Stollberg. Auch in diesem Jahr hatte ich als der Extremsportler aus Stollberg einige Events im Langstreckenbereich, sowohl mit meiner Rallye Maschine als auch per pedes. Traditionell fand der Saisonauftakt an der französischen Atlantikküste statt.


Größtes Enduro-Strandrennen in le Touquet
Jedes Jahr, Mitte Februar, verwandelt sich das kleine, verschlafene Küstenstädtchen le Touquet an der französischen Atlantikküste in einen riesigen Schauplatz zu dem spektakulärsten Enduro-Strandrennen der Welt. Das auf eintausend Teilnehmer limitierte Fahrerfeld wird bei Ebbe durch Massenstart losgelassen. Man muss sich Monate vorher anmelden, um eine Startgenehmigung zu erhalten. Das Enduro-Strandrennen führte zunächst sieben Kilometer am Strand entlang, um dann durch eine Engstelle ins Hinterland zu gelangen. Eine Runde beträgt 16,5 Kilometer. Wer innerhalb von drei Stunden die meisten Runden fährt, ist Sieger. Aber viele schaffen nicht einmal die erste Runde. Gefahren – wenn man es überhaupt so bezeichnen kann – wird ausnahmslos in bodenlos tiefem Sand.
Viele Teilnehmer gruben sich schon auf den ersten Kilometern mit ihrer Enduro Maschine bis zur Sitzbank ein oder „kochen“ deren Motoren ab. Ich nahm dieses Jahr zum dritten Mal teil. Nach zwei relativ guten Jahren gab es diesmal Pech am Jahresanfang. Der Motor meines neuen Motorrades verweigerte am Start den Dienst. „Ausgerechnet an diesem Ort und zu dieser Zeit, ich konnte es kaum fassen, unternahm alles, um ihn zum Leben zu erwecken, aber vergeblich, der Motor wollte nicht. Später als wir der Ursache auf den Grund gingen, war klar, dass er nicht tuckern konnte. Ein Auslassventil hatte sich mit dem Dekompressionsmechanismus verklemmt. So konnten mein Mechaniker Ronny und ich in diesem Jahr drei Stunden früher zusammen packen, aber das nächste Ereignis lag ja bloß eine Woche entfernt, tröstete ich mich über die Situation hinweg, mit dem Blick auf das kommende Ereignis.


Mit dem Wasalauf sportlich in Schweden fremdgegangen
Der 90-Kilometer-Skilanglauf in Mittelschweden stand bevor. Ich wollte einmal etwas Neues ausprobieren und wurde meinen beiden Sportarten, dem Marathon und dem Motorrad-Rallyesport untreu. Rein konditionell gesehen würde ich es locker schaffen, also schrieb ich mich in die Starterliste ein. Aber wie würde es mit den Zeiten aussehen? Ich habe keine Erfahrung im Skilanglauf, ich kam locker ins Ziel, aber meine Zeit war alles andere als gut … Ich dachte mir, da bist du doch zu Fuß schneller. Jedenfalls hatte ich sehr schnell gemerkt, dass dies nicht mein Sport für die Zukunft ist, denn Skilanglauf ist eine Technikdisziplin und die Ausrüstung spielt ebenfalls eine große Rolle. So beschloss ich, bei den Sportarten zu bleiben, von denen ich was verstehe. Jedoch allemal ein Erlebnis, schließlich fährt man nicht jeden Tag bei minus 20 Grad durch die mittelschwedischen Wälder. Auf der Heimreise freute ich mich schon auf das nächste Ereignis, bei dem ich wieder einmal die berühmten Laufschuhe schnüren konnte und das schon sehr bald.


Marathon über Kopfsteinpflaster in der Stadt an der Seine
Die klassische Marathondistanz hatte es mir angetan. Der Streckenverlauf durch Paris war sehr hart, es gab nämlich Kopfsteinpflaster und Regen. Der Start war traditionell auf der Champs-Elysées. Aus Erfahrung weiß ich natürlich, wie ich so einen Lauf anzugehen habe, auch das zwischen Kilometer 30 und 35 entstehende Leistungstief stellte sich wie gewohnt ein. Alles in bester Ordnung, und ich lief in gewohnter Manier ins Ziel. Es hatte sich wieder gelohnt, denn im Ziel gab es diese unbeschreiblich herrlichen Gefühle von Schmerz in den Beinen, von Freude und auch das Bedauern, dass es eigentlich vorbei ist. Aber da gab es ja auch noch einen anderen Lauf, der mir wieder gute Laune und frohe Erwartung versprach.


Eingefleischte Läufergilde zieht es im Mai in den Thüringer Wald
„Mitte Mai ist Rennsteiglauf“. So der alljährliche Slogan, der eine eingefleischte Läufergemeinde in den Thüringer Wald zieht. Trotz Kälte herrschte eine euphorische Stimmung. Am Start hatte es dieses Jahr sogar geschneit. Meine sechste Teilnahme am größten Crosslauf Europas beendete ich fast zeitgleich wie die Jahre zuvor, 1:31, 46 Stunden für die Halbmarathonstrecke. Im Ziel in Schmiedefeld wurde dann, nach dem man sich umgezogen und gefangen hatte, erst einmal gesündigt: Original Thüringer Rosbratwurst mit Sauerkraut und dazu ein Köstritzer Schwarzbier.


Baja Espana – Sechster Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft
Im Juli begab ich mich, assistiert von Heiko Blei und dessen Vater Erhard, nach Spanien. Es war der sechste Lauf zur Rallye-Langstreckenweltmeisterschaft, den ich die anderen Teilnehmer nicht ohne mich fahren lassen wollte. Es waren zwei deutsche Teams bei den Motorrädern am Start. Das Fritzsch-Team und das Gespann von Hans Werner Bauss, der aber mit Elektrik- und Benzinproblemen ausfiel.
Im Juli im Zentralmassiv nahe Zaragoza war es extrem staubig und es gab Temperaturen zwischen 40 und 43 Grad Celsius. Der Unterschied zu anderen Rallyesport Veranstaltungen im Langstreckenbereich bestand bei der Baja Espana darin, dass der Wettbewerb nur einen Tag dauert, den allerdings nur ein Fünftel der gestarteten Fahrer beenden konnte. Die 800 Kilometer lange Strecke bestand aus sehr selektivem Gelände, mit vielen Flussdurchfahrten, sehr steilen Auf- und Abfahrten, Geröllstrecken, Steinen und losem Untergrund, also das gesamte Spektrum der härtesten Streckenprofile.
Als ich nach rund 19 Stunden das Ziel sah, war ein harter Arbeitstag beendet. Zeit, um ein paar Tage auszuspannen, gab es aber dennoch nicht für mich, denn auf dem eng gestreckten Terminkalender in meinem Sportjahr kündigte sich bereits das nächste Ereignis an, das es in sich hatte und meine ganze Kondition und auch ein gehöriges Maß an Bergerfahrung forderte.


Swiss Alpine Marathon – Der größte Berglauf der Welt
Schweiz, Graubünden, Davos hieß die Anfahrtsroute zum größten Berglauf der Welt, der nur für Läufer mit einer Topkondition und Bergerfahrung geeignet ist. Bester gesundheitlicher Zustand ist die Grundvoraussetzung, denn dieser Extremlauf hat schon so manches Opfer gefordert. Die 42,195 Kilometer lange Strecke hat einen Höhenunterschied von 1890 Meter aufzuweisen, wobei der höchste Punkt bei 2759 Meter liegt. Ich reiste ein paar Tage vorher an, damit sich der Körper an die Höhe gewöhnen konnte.
Der Streckenverlauf besteht nahezu nur aus steinigen Geröllpfaden. Mit zunehmender Höhe kommen abfließendes Gletscherwasser und Schneefelder hinzu. Ein Gleichmaß der Schrittfrequenz wird unmöglich. Die Augen sondieren den Boden, damit man genau weiß, wohin mit dem Fuß. Auf dem Gipfel kontrolliert der Rennarzt den Puls und schaut dir in die Augen. Dann wird entschieden, weiter laufen oder Feldlazarett. Es ist immer ein Problem, die Muskulatur von Bergauf und Bergab umzustellen. Für mich ist das Bergab anstrengender und wie sicher für jeden anderen Aktiven ein gefährlicher zweiter Streckenabschnitt. Stürze sind an der Tagesordnung. Der Zieleinlauf im Stadion von Davos, eine Wohltat, ebenen, glatten Untergrund unter den Füßen zu spüren.


UAE-Desert Challenge in Dubai durch die Wüste der Emirate
Zum diesjährigen letzten Lauf der Rallye-Langstreckenweltmeisterschaft werde ich am 19. Dezember 19.30 Uhr im Theaterpädagogischen Zentrum (Kulturhaus Kreiskrankenhaus) in Stollberg live berichten. „Metris – Die Reisewelt“ bietet dort dem interessierten Publikum die Gelegenheit, diesem Extremerlebnis beizuwohnen.
Da ich in Dubai meine Schwester Katrin dabei hatte, entstanden ein paar schöne Schnappschüsse aus der Wüste der Vereinigten Arabischen Emirate. Neben der Diaschau wird auch meine wüstenerprobte Rallye Maschine zu sehen sein, die ich kürzlich von der Rückverschiffung aus Dubai über Genua nach Hause in Stollberg geholt habe.




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